Old-Men-Darmstadt

Zeig was DU kannst:

Torwandschiessen im aktuellen Sportstudio des ZDF

Ich hab‘s drauf !

Fan-Club des SV Darmstadt 98

 

News


21.01.

Zweite Niederlage in Serie - Lilien verlieren gegen SV Wehen

Da gönnt man sich mal ein paar Tage frei, und die Lilien kassieren in der Zeit zwei Niederlagen.

„Da werd‘ i narrrrisch...“ Natürlich haben die Kicker um Kosta Runjaic noch sechs Punkte Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Aber was sind schon sechs Pünktchen bei der heutigen 3-Punkte-Regelung. Und da man auswärts eher ein Punktelieferant ist, sollten die Kicker vom Böllenfalltor die nötigen Punkte zum Klassenerhalt eigentlich in den Heimspielen einspielen. Eigentlich!!! Und da „eigentlich“ nicht genauer definierbar ist, sieht es in der Tabelle nun gar nicht mehr nach Sonnenschein aus. Zumal der nächste Gegner kein geringerer ist als der Drittplatzierte Jahn Regensburg. Kurioser Weise ist es nicht so, das die Kicker mit der Lilie auf der Brust die spielerisch unterlegene Mannschaft ist. Nein, ganz im Gegenteil. Sie spielen einen technisch hervorragenden Fußball, sind meistens die bessere Mannschaft auf dem Grün, erspielen sich gute Einschussmöglichkeiten - nur die Buden machen meistens die anderen Mannschaften. Oder die im Moment eher verwendete Variante ist, die Mannschaft lädt den Gegner durch individuelle Fehler zum Tore schießen ein, so wie im Spiel gegen die Taunusstädter.

Das 0:1 durch Steffen Wohlfarth entstand durch den groben Schnitzer von Cem Islamoglu.

Sei‘s drum. Abhaken, nach vorne schauen und sehen das man am kommenden Wochenende etwas Zählbares aus der Oberpfalz mitbringt. Anpfiff der Partie im Jahnstadion in Regensburg ist 14 Uhr.



21.01.

Starke Lilien zerlegen den SV Sandhausen mit 4:1

Endlich wieder Fußball - endlich. 36 Tage ohne ein Punktspiel für die Lilienfans. Das war schon eine gefühlte Ewigkeit. Nun aber rollt der Ball wieder. Mit dem SV Sandhausen stellte sich der Tabellenzweite der dritten Liga vor. Und gleichzeitig auch die zweitbeste Abwehr der dritten Liga. Alles keine wirklich guten Vorzeichen für einen Sieg der Lilien.

Bei nasskaltem Wetter fanden sich gut 4.000 Zuschauer im Böllenfalltor-Stadion ein. In Hälfte eins entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancenvorteilen für die Kicker vom Böllenfalltor. Pech hatten die Lilien mit einem Lattentreffer durch einen Kopfball von Marcus Steegmann (25.) nach Flanke von Kevin Wölk. Eine nennenswerte Chance war für Sandhausen zu verzeichnen. Ein Kopfball von Nico Klotz verfehlte das Ziel nur knapp. Mit dem torlosen Unentschieden ging es in die Kabinen.

Unverändert kamen die Lilien vom Pausentee. Trainer Kosta vertraute den Spielern aus Halbzeit eins. Und das zu Recht. Stegmanns Flanke von der Grundlinie verlängerte Oliver Heil nach hinten ans lange Eck. Dort kam Kevin Wölk angeflogen und machte mit einem feinen Flugkopfball die Führung für die Lilien perfekt (50.). Keine 10 Minuten später sogar das 2:0 für die Lilien. Ein Zuckerpass von Wölk nahm Gaebler auf, der keine Mühe hatte auf 2:0 zu erhöhen. Kurz danach keimte ein wenig Hoffnung für Sandhausen auf. Nico Klotz verkürzte auf 1:2. Das war‘s dann aber mit den Chancen für den SVS. In der 71. Min. stellte Oliver Heil nach feiner Vorarbeit von Benjamin Baier den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Danny Latza krönte seine starke Leistung mit dem schönsten Tor des Spiels. In der 75. Minute lupfte er die Kugel vom 16er über Sandhausens Keeper Ischdonat ins Netz. Nun waren alle aus dem Häuschen. Die Lilien hatten noch weiter gute Einschussmöglichkeiten. Am Ende blieb es aber beim hochverdienten Erfolg der Kicker um Kosta Runjaic. Die wenigsten hätten mit so einem Ergebnis vor dem Spiel gerechnet. Und vor allem wie die Tore heraus gespielt wurden, war schon eine Augenweide. So kann es natürlich weiter gehen.

Am nächsten Wochenende müssen die Lilien auf Reisen gehen. Wenn das Wetter mitspielt, geht‘s auf der Bielefelder Alm um die nächsten drei Punkte in der 3. Liga.

Bilder vom Spiel




Die Mannschaftsleistung beim Spiel gegen den SV Sandhausen war Topp.
Da sind Lilienfan „Cooper“ und Sascha Amstätter klar einer Meinung.



17.01.

Darmstadt verlängert mit Trainer Kosta Runjaic

Kurz vor Rückrundenstart verlängerten die Lilien am heutigen Dienstag den Vertrag mit Trainer und Sportmanager Kosta Runjaic um weitere zwei Jahre. Glückwunsch auch an dieser Stelle für die Verpflichtung von Marko Kopilas gleich zu Anfang des Jahres. Der 28-jährige Innenverteidiger erhielt einen Vertrag bis zu Saisonende und wird den Lilien sicherlich zu mehr Stabilität in der Abwehr verhelfen. Ein Stürmer soll noch verpflichtet werden. Da darf man gespannt sein, was nach der Vertragsverlängerung mit „Kosta“ nun möglich gemacht wird.



28.12.

Videotrailer zur Hinrunde

Damit die fußballfreie Zeit nicht ganz so langweilig wird, gibt es von uns einen kleinen Videotrailer zur ersten Hälfte der Saison. Einfach links in der Spalte auf das YouTube-Portal von uns gehen.

Viel Spass damit und kommt gesund ins neue Jahr.

O-M-D-Team



17.12.

Darmstadt bekommt 1:4-Klatsche beim VfL Osnabrück

Nach der Heimniederlage am letzten Wochenende gegen den VfR Aalen und der gerissenen Serie von sechs Spielen ohne Niederlage, mussten die Heiner zum letzten Punktspiel dieses Jahres an die Brehmer Brücke zum VfL Osnabrück. Nach den Wetterturbulenzen am Wochenende stand das Spiel auf Messers Schneide. Im gebuchten Baller-Mann Bus wurde schon ein Ersatzspiel heraus gesucht, falls die Partie den schlechten Wetterbedingungen zum Opfer fallen würde. Braunschweig gegen Aachen war der Favorit der Baller-Mann-Besatzung. Letztendlich gab die Platzkommission grünes Licht und so wurde dann doch Osnabrück in Südniedersachsen angefahren. Die komplette Busbesatzung wurden vom freundlichen Empfangskomitee des Team Green begrüßt. Alle waren für den Fußmarsch zur osnatel-Arena bereit. Alle? Nein nicht alle. Unseren tollen Busfahrer Maddin mussten wir leider zurück lassen. Aber in drei Stunden sollten wir ihn ja wieder haben. Ein Fußmarsch von einer knappen Viertelstunde hatten wir noch vor uns. Es ging mitten durchs Wohnviertel, schnurstracks-geradeaus. An jeder Seitenstraße waren Beamte in Dunkelblau postiert. Alles ziemlich sicher hier. Aber dazu am Ende mehr. Pünktlich um 14 Uhr wurde angepfiffen. Ca. 300 Fans aus Südhessen hatten sich die weite Reise nach Niedersachsen mitgemacht. Die erste sehr gute Chance für die Lilien hatte Uwe Hesse. Doch dessen Schuss verfehlte den Kasten um ein paar Zentimeter. Kurz darauf die nächste Chance. „Henry“ scheiterte mit einem prima Kopfball an Osnabrücks Keeper Riemann. In der 20. Minute dann ein Doppelschlag der Niedersachsen der gleichzeitig auch den vorzeitigen KO bedeutete. Ja, und das schon in der 20. bzw. 23. Minute. Martin Hudec köpfte in der 20. Minute zum 1:0 für die Gastgeber ein. Nur zwei Minuten später das 2:0 durch Glockner. Der Unparteiische Christian Dietz deutete zur Verwunderung der 7.200 Zuschauer auf den Punkt. Andreas Gaebler soll ein Foul am Strafraum begangen haben. Bis zur Pause tat sich dann nicht mehr viel. Osnabrück kontrollierte das Spiel. Die Lilien spielten brav mit. Teilweise schöner Kombinationsfußball bis vor das Osnabrücker Tor. Und ab da war es dann mit der Herrlichkeit vorbei. Anstatt den Abschluss zu suchen wurde nochmals quer oder klein-klein gespielt und die guten Möglichkeiten waren dahin. Überhaupt die Abschlussschwäche fiel am heutigen Tag deutlich auf. Die Lilien hatten wohl vor, den Ball bis ins Tor der Gastgeber per Doppelpass hineinzuspielen. Wenn dann aber mal doch Osnabrücks Kasten aus der Entfernung anvisiert wurde, gingen die Bälle weit übers oder neben das Tor. Hier sollte vielleicht mal der Hebel angesetzt werden. Mit dem verdienten Vorsprung des VfL ging es auch in die Pause.

Alle Zielvorgaben für die zweite Hälfte wurden schon fünf Minuten nach Wiederanpfiff zerstört. Lilien Torhüter Jan Zimmermann konnte einen Freistoss nicht weit genug vom Tor weg fausten. Osnabrücks Kotuljac sagte Danke und drin war das Ding. Einigen Lilienfans war das nun zuviel. Sie zogen ein kühles Nass in einer nahe gelegenen „Tränke“ vor. Zwanzig Minuten vor dem Ende dann doch der Anschlusstreffer der Lilien. Boele hatte sich auf Links durchgesetzt und dessen Flanke verwandelte Marcus Steegmann per Kopf. Wer sich jetzt dachte, dass noch was geht, wurde eines Besseren belehrt. Nur drei Minuten später stellte Osnabrück den alten 3-Tore-Vorsprung wieder her. Der kurz zuvor eingewechselte Wegkamp ließ Zimmermann mit einem Schlenzer keine Chance. Die Lilienfans ließen aber trotzdem die Köpfe nicht hängen und antworteten auf die Schmährufe der Osnabrücker Fans mal wieder sehr kreativ. Auch eine von den Lilienfans angestimmte La Ola fand nicht wirklich den richtigen Abnehmer auf der Tribüne der Osnabrücker. Nach gefühlten zwanzig Versuchen hatten die Lilienfans einen Spielverderber herausgepickt. Es war die Nordtribüne der osnatel-Arena. Pünktlich nach 90 Minuten wurde abgepfiffen. Die Osnabrücker feierten ihre Mannschaft noch, als ob sie gerade aufgestiegen sind. Die Lilienkicker kamen samt Trainer an den Zaun und man bedankte sich für die tolle Unterstützung und tauschten Glückwünsche aus. Nun ging es raus aus dem Stadion und zu den Bussen. Ein langer Rückweg lag noch vor uns. Vom Team-Green, was uns noch auf den Hinweg mit Vollmontur begleitete, war nun nichts mehr zu sehen. Hier lief nach dem Spiel alles quer Beet durcheinander. Die Ordnungshüter wachten aus sicherer Entfernung aber so sicher wie das alles vor dem Spiel noch aussah war es dann doch wieder nicht. Also warten, noch etwas Essen und dann ging der letzte Rest der Lilienfans in Richtung zu den Bussen. Im Stadion wurde übrigens die Küche im Gästebereich nach der Halbzeit geschlossen - ausverkauft. Also auch hier in Osnabrück gibts noch einiges zu tun. Nach einem kurzen Stopp in Form einer Meinungsverschiedenheit mit einem Osnabrücker die aber schnell geklärt wurde, ging es dann aber doch auf den Heimweg.

Fazit der Hinrunde. Als Aufsteiger kann man stolz sein, wenn man auf einem Nichtabstiegsplatz überwintert. Aber der Vorsprung ist durch die beiden Niederlagen auf nur noch fünf Punkte zusammen geschmolzen. Zusätzlich punkteten so ziemlich alle in der Tabelle unten stehenden Mannschaften die letzten Spiele. Die zusätzlich vielen Punktverluste in den letzten zehn Minuten einer Partie machen sich auch in der Tabelle bemerkbar. Neben der, wie ich finde eklatanten Abschlussschwäche, sollte hier der Hebel angesetzt werden. Man hat auch deutlich gesehen, das die Spieler in den letzten Spielen ziemlich platt waren und die Winterpause herbei sehnen. Aber die ist ja diese Saison nicht sehr lange und schon schon am 21. Januar wartet der jetzige Tabellenzweite SV Sandhausen. Vielleicht gibt es in der Winterpause einige personelle Veränderungen, die den Lilien weiterhelfen.

Bilder vom Spiel




11.12.

Lilien müssen sich im Heimspiel dem VfR Aalen mit 1:2 geschlagen geben

Gute Voraussetzungen sehen anders aus. Die Lilien mussten beim Rückrundenauftakt eine 1:2 Heimniederlage gegen den VfR Aalen hinnehmen. Damit ist die Serie nach sechs Spielen ohne Niederlage beendet. Aalen katapultierte sich mit dem Sieg auf den 5. Tabellenplatz. Die Kicker vom Böllenfalltor bleiben auf dem 15. Tabellenplatz - aber mit 8 Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsplatz.

Trainer Kosta Runjaic musste gleich auf acht Spieler verzichten. Neben dem noch kurz hinzu gekommenen Verletzten Marcus Steegmann fehlten vor dem Spiel noch Julian Ratei, Christian Beisel, Jonas Grüter, Chem Islamoglu, Preston Zimmerman, Matthias Heckenberger und Christopher Hübner. Darmstadt musste sich erst finden und der VfR Aalen nutzte diese Findungsphase

konsequent aus. Bereits in der 6. Minute die Führung für die Gäste durch Andreas Hofmann. Die Kicker um Kosta Runjaic nun noch mehr verunsichert. Der VfR Aalen mit starkem Pressing schon weit in der Hälfte der Lilien. Diese waren durch den aggressiven Gang der Aalener so verunsichert das Ihnen eigentlich nichts gelang. Kein Durchkommen durch das Mittelfeld, der Sturm in Form von Rudi Hübner und Uwe Hesse einfach zu schläfrig. Und so folgte das 2:0 bereits nach einer knappen halben Stunde durch Martin Dausch. Merklich ruhig war es nun im weiten Rund des Böllenfalltors, in dem sich bei Temperaturen knapp über Null ca. 4.000 Zuschauer aufhielten. Nach der Pause hatten sich die Lilien einiges vorgenommen. Sie versuchten jetzt aggressiver gegen die Aalener vor zugehen. Etwas zählbares sprang in Form des Anschlusstreffers zum 1:2 in der 75. Minute durch Oliver Heil aber nicht mehr heraus. Man merkt das die Mannschaft müde ist und die Winterpause herbei sehnt. Ein Spiel muss die Mannschaft aber noch absolvieren. Und zwar am kommenden Samstag. Dann gehts für die Lilien und den Fans an die legendäre „Bremer Brücke“ zum VfL Osnabrück. Das Hinspiel verloren die Lilien knapp und etwas unglücklich mit 0:1. Auf die Unterstützung der Fans kann sich die Mannschaft schon freuen. Denn im Gegensatz zu den Heimspielen gibts hier keinen „Boykott“. Vielleicht sehen nun einige Herren in der oberen Etage des Vereins langsam Handlungsbedarf in Form von einem Gespräch mit den Fan-Gruppen. Ansonsten bleibt es, was die Form der Kommunikation zwischen Verein und Fans und die Unterstützung im heimischen Böllenfalltor angeht, winterlich kalt.

Bilder vom Spiel



06.12.

Lilien müssen im Hessenpokal zum OFC

Der neue Modus im Krombacher Hessenpokal mag nicht jedermans Freund sein. Leben müssen damit aber alle Clubs die sich qualifiziert haben. Freuen können sich die „kleinen“ Vereine, da sich die „Großen“ schon vorher gegenseitig aus dem Pokal kegeln werden. Das hat den faden Beigeschmack, dass so wie bei dieser „Ziehung“ am Nikolaustag, ein vorweggenommenes Traumfinale schon im Viertelfinale statt findet. Und so wiederum im Finale nicht die beiden stärksten Teams, sondern auf jeden Fall ein kleiner Verein gegen einen 3. Ligist oder Regionalligist antreten wird.

Die Lilien, die in der letzten Zeit nicht gerade als Pokalschreck auftraten, müssen zum Nachbarn Offenbach reisen. Die Termine stehen noch nicht fest. Fest steht nur, dass die Lilien nächstes Jahr zweimal gegen die Ost-Frankfurter im Sparda-Bank-Hessen-Stadion antreten müssen. Im Februar oder März zum Hessenpokal-Viertelfinale und am 31. Spieltag der 3. Liga. Dies ist aller Voraussicht nach Samstag der 24. März 2012. HFV-Präsident Hocke freute sich über die Hammerpartien, die wie folgt aussehen.


Qualifikation:
Samstag, 25. Februar:
Spiel 1: 1. FC Eschborn (HL) – KSV Hessen Kassel (RL)


Viertelfinale (Februar/März):

Spiel 2: Kickers Offenbach (3. Liga) – SC Darmstadt 98 (3. Liga)

Spiel 3: Hünfelder SV (VL) - Usinger TSG (VL)

Spiel 4: FC Ederbergland (VL) – Eintracht Wald-Michelbach (VL)

Spiel 5: Sieger Spiel 1 – SV Wehen Wiesbaden (3. Liga)


Halbfinale (März/April):
Spiel 6: Sieger Spiel 4 – Sieger Spiel 3

Spiel 7: Sieger Spiel 2 – Sieger Spiel 5


Finale (April/Mai):
Spiel 8: Sieger Spiel 7 – Sieger Spiel 6


Der Hessenpokalsieger qualifiziert sich für die erste Runde des DFB-Pokals. Diese wird zwischen dem 17. und dem 20. August 2012 ausgespielt.



02.12.

Lilien spielen 1:1 Unentschieden bei den Amateuren des VfB Stuttgart

Am Freitagabend traten die Lilien beim Tabellenvierten der 3. Liga, den Amateuren des VfB Stuttgart an. Vor 800 Zuschauern, darunter ca. 300 Anhänger der Lilien, kam die Mannschaft unter Kosta Runjaic zu einem verdienten 1:1 Unentschieden. Die Gastgeber gingen durch Christoph Hemlein bereits in der 14. Minute in Führung. In der 75. Minute erzielte Marcus Steegmann per Foulelfmeter den hochverdienten Ausgleichstreffer.

Am kommenden Sonntag (11.12.) ist der VfR Aalen zu gast am Böllenfalltor.

Mit diesem Spiel wird bereits die Rückrunde eingeläutet.



26.11.

Lilien schlagen Werder Bremen II mit 2:0 und klettern auf Rang 13

Am Sonntagmittag hatten die Lilien den Tabellenletzten Werder Bremen II zu Gast. In einem Spiel geprägt von vielen Fehlpässen zeigten die Lilien wer Herr im Hause ist und gewannen verdient nach Toren von Marcus Steegmann (27. Min/Elfmeter) und Danny Latza (68. Min/Kopfball) mit 2:0 Toren.

Am kommenden Freitag gastieren die Kicker um Kosta Runjaic bei den Amateuren vom VfB Stuttgart, die in der Tabelle Platz 4 belegen.



19.11.

1:1 Unentschieden in Babelsberg - 2x Rot für die Lilien

Am 17. Spieltag der 3. Liga erreichten die Kicker um Kosta Runjaic ein 1:1 Unentschieden beim Tabellennachbarn aus Babelsberg. Vor gut 2.000 Zuschauern, darunter ca. 350 Fans aus Südhessen, gingen die Lilien durch einen von Marcus Steegmann verwandelten Foulelfmeter in Führung. In der 74. Minute schickte der Unparteiische Thomas Stein Cem Islamoglu und Ronny Surma wegen einer Tätlichkeit mit Rot vorzeitig zum duschen. Kurz darauf wurde der frisch eingewechselte Uwe Hesse wegen groben Foulspiel des Feldes verwiesen. Darmstadt versuchte nun den Vorsprung über die Zeit zu retten. Aber wie schon so oft in dieser Saison gelang dem Gegner in den letzten zehn Minuten mindestens ein Treffer. Der Babelsberger Anton Makarenko traf in der 84. Minute zum 1:1 Unentschieden. Dies war gleichzeitig auch der Endstand.

Am kommenden Sonntag treffen die Lilien auf die zweite Mannschaft von Werder Bremen.

Anstoß ist um 14 Uhr.



04.11.

Wichtiger Sieg der Lilien - 3:0 gegen Carl Zeiss Jena

Flutlichtpremiere am Freitagabend und zu Gast am Böllenfalltor war der Tabellenletzte der 3. Liga, Carl Zeiss Jena. Die mit 2.- und 3. Liga-Spielern gespickte Mannschaft enttäuschte auf ganzer Linie und verlor auch in dieser Höhe zu Recht mit 3:0. Aber auch die Kicker um Kosta Runjaic zeigten in der ersten Hälfte wieso die Lilien in der Tabelle so weit unten stehen. Durch die Auswärtsschwäche und das Handicap, regelmäßig Spiele in den letzten 10 Minuten völlig aus der Hand zu geben und teilweise sogar noch zu verlieren steht dann unter dem Strich ein Tabellenplatz im unteren Drittel der 3. Liga auf dem Zettel.

Vor 6.100 Zuschauern, darunter ca. 700 Fans aus Thüringen die vor dem Anpfiff Bengalows abfackelten, quälte sich das Spiel so dahin. Viele Abspielfehler auf beiden Seiten, und die Angst vor dem Rückstand prägten die erste Hälfte. Die Lilien zeigten in der ersten Hälfte eines ihrer schwächeren Spiele seit der Ligazugehörigkeit. Die erste Chance der Lilien hatte Uwe Hesse durch einen Drehschuss nach ca. sechs Minuten. In der 17. Minute traf Rudi Hübner nur den Außenpfosten. Die einzige Torgelegenheit der Thüringer vereitelte Jan Zimmermann im Tor der Lilien in der 36. Minute. Im Fünfmeterraum kam René Eckhardt zum Schuss, doch Darmstadts Schlussmann klärte zur Ecke. In der zweiten Hälfte fielen dann die Tore in diesem Spiel. In der 60. Minute nahm Marcus Steegmann einen Pass von Rudi Hübner auf, setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und schob den Ball zum vielumjubelten 1:0 für die Lilien ins Netz. Nach dem Führungstreffer ging bei Jena nun so gut wie gar nichts mehr - sie brachen ein. Nach einem Eckball kam der Ball zu Benjamin Baier. Von der Strafraumgrenze zirkelte er den Ball unhaltbar für Jena Keeper Berbig zur 2:0 Führung ins Netz - Klasse (71.). Nur 120 Sekunden später erhöhte Marcus Steegmann mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend auf 3:0. Das Spiel war entschieden. Das Ergebnis und die Leistung brachte aber nun die Fans aus Jena auf die Palme, bzw. auf den Zaun. Sicherheitszäune wurden gestürmt und der Unmut über die gezeigte Leistung der Mannschaft äußerte sich in Form von Pyro und wüsten Beleidigungen zu allem was sich in der Nähe befand. Team Green nahm die Einladung gerne an und räumte im Block durch Pfeffer und energisches Eingreifen auf. Danach beruhigte sich die Lage wieder. Das wars aber dann auch. Darmstadt gewinnt nach besserer zweiter Halbzeit verdient mit 3:0 gegen einen ganz schwachen FC Carl Zeiss Jena.

Am kommenden Wochenende steht für die Lilien kein Punktspiel an.

Das nächste Spiel für die Kicker vom Böllenfalltor ist das Auswärtsspiel beim SV Babelsberg am 19. November.

Bilder vom Spiel



29.10.

Lilien verteilen mal wieder Geschenke - nur 1:1 Unentschieden bei RW Oberhausen

Wie schon so oft in den letzten Auswärtsspielen hieß es am Ende viel Aufwand und nur wenig Ertrag. Oder, wer sich so dumm anstellt, ist selbst Schuld. Oder, nein, ich lass es lieber. Es ist unerklärlich, wie man in einem Spiel so viele 100%ige Chancen ungenutzt lassen kann. Und es ist auch nicht verwunderlich, das man am Ende dann noch den Ausgleich kassiert. Darmstadts Abschluss ist mangelhaft und eigentlich nicht drittligatauglich - so hart es klingen mag. Mehr kann man dazu nicht sagen. Das belegen auch die geschossenen 16 Tore in 15 Spielen. Hier gilt es in naher Zukunft Abhilfe zu schaffen.

Zum Spiel: RWO mit Mario Basler als neuem Trainer für den vor drei Wochen entlassenen Theo Schneider. Die erste Chance im Spiel hatten aber die Lilien durch Oliver Heil. Nach einer guten halben Stunde lief er auf Oberhausens Keeper Melka zu. Den ersten Schussversuch konnte der RWO Keeper noch abwehren. Heils zweiter Versuch landete nur am Außenpfosten. Darmstadt mit weiteren Schusschancen. Benjamin Baier scheiterte mit einem Freistoß und Kevin Wölks Direktabnahme landete in den Wolken. Kurz vor dem Pausentee dann eine gute Freistoßchance für die Lilien. Kevin Wölks Schuss aus ca. 20 Metern blieb in der Oberhausener Mauer hängen. Den Abpraller nahm sich Baier an. Dessen schoss wurde abgefälscht und landete als Bogenlampe im RWO Tor. In der letzten Minute vor der Pause zückte Schiedsrichter Dietz die rote Karte für den Oberhausener Razic. Er soll eine Tätlichkeit an Darmstadt Kevin Wölk begangen haben. Eine hochverdiente Führung der Lilien zur Pause. Die zweite Hälfte mussten die Oberhausener nun mit einem Mann weniger bestreiten. Auf dem Feld das gleiche Bild. Darmstadt überlegen aber ohne erfolgreichen Abschluss. Gleich nach der Pause lief Oliver Heil, verfolgt von zwei RWO Spielern, auf das Tor der Oberhausener zu und wurde direkt vor der Strafraumgrenze gefoult. Wölks Freistoß klatschte aber nur an die Latte. Die Oberhausener gaben aber nicht klein bei. Sie kämpften um jeden Zentimeter im Niederrhein-Stadion und wollten unbedingt noch den Ausgleich erzielen. Eine gute Ausgleichschance hatten sie kurz darauf. Einen Kopfball von Torunarigha verfehlte sein Ziel nur knapp. Durch die offensive Aufstellung der Oberhausener trotz Unterzahl, hatten die Lilien nun Konterchancen im Fünf-Minuten-Takt. Baier auf und davon. Er legte rüber auf Oliver Heil und dessen Schuss verfehlte den RWO Kasten nur knapp. Eine Großchance nach der anderen wurde liegen gelassen. Der neu ins Spiel gekommene Rudi Hübner ging auf der linken Seite steil. Dann ein perfektes Anspiel auf Heckenberger. Anstatt den Ball direkt zu nehmen, wartete er bis sich die RWO Abwehr wieder formiert hatte. Dann versuchte er noch zwei Gegenspieler zu umspielen und sein abschließender Schuss verfehlte dann das Tor. Es war zum Haare raufen. Kurz darauf wieder Heckenberger. Von rechts außen lief er in den Strafraum, umkurvte die halbe Abwehr doch sein abschließender Schuss hatte C-Jugend Qualität. Es war einfach nur traurig mit anzusehen, wie diese großen Chancen versemmelt wurden. In der Schlussphase kam es so, wie es kommen musste. Eine Ecke für RWO. Darmstadt bekam den Ball nicht raus. Heckenbergers Befreiungsschlag landete beim an der Strafraumgrenze wartenden Willers. Und gegen dessen harten Schuss hatte der gute Lilienkeeper Zimmermann keine Chance. Kurz darauf pfiff der Unparteiische das Spiel ab. Auf dem Rasen gab es noch einige Tumulte. Spieler gerieten sich in die Haare, Ordner mischten sich ein. Die wiederum legten sich auch noch mit den Betreuern aus Darmstadt an. Naja, es passte irgendwie ins Bild.

Ins Bild passte auch, das „sogenannte Fans“ Spieler die in die Kurve kamen bespuckt haben. Jungs, das geht mal gar nicht. Die Spieler wissen selbst was sie für einen Bockmist zusammen gekickt haben. Und wenn ihr noch einen Funken Verstand habt, dann hebt euch diesen für andere Dinge auf.

Am kommenden Freitag erwarten die Lilien den Tabellenletzten Carl-Zeiss Jena. In diesem Spiel sollten Alle motiviert sein. Die Spieler aus Jena sicherlich. Heute wurde Trainer Heiko Weber vor die Tür gesetzt. Scheint ja für die Lilien schon eine kleine Serie zu sein, das bei ihrem kommenden Gegner die Trainer ausgetauscht werden. Dies macht die Aufgabe nun sicherlich nicht leichter.

Bilder vom Spiel



22.10.

Lilien gewinnen das Aufsteigerduell gegen Chemnitz mit 2:1

Die Lilien haben ein Heimspiel und Petrus lässt die Regenwolken in der Garage. So auch wieder an diesem Samstag. Am Böllenfalltor stellte sich der Aufsteiger aus Chemnitz vor. Die Sachsen rangieren in der Tabelle im Mittelfeld. Eben genau dort wo die Lilien von Anfang an der der Saison stehen wollten. Da es mit dem Tore schießen diese Saison hapert, standen die Lilien vor diesem immens wichtigen Spiel gerade einmal 2 Punkte vor einem Abstiegsplatz. Ein Sieg war also Pflicht. Vor 5.800 Zuschauern am Böllenfalltor, darunter ca. 500 Fans aus dem Osten des Landes, merkte man beiden Mannschaften an, dass es in diesem Spiel um sehr viel geht. Chancen blieben in der ersten Spielhälfte deswegen auch Mangelware. Keine der beiden Teams wollte durch einen Fehler in Rückstand geraten. Diesen machten aber die Sachsen. Rudi Hübner nahm einen Pass von Danny Latza im Mittelfeld auf und lief auf Gästekeeper Pentke zu, der die Chance aber zunichte machte. Den Abpraller nahm sich Uwe Hesse an. Er bediente den wiederum am langen Pfosten wartenden Rudi Hübner, der zum verdienten 1:0 für Lilien einschob. Mit der Führung ging man auch in die Pause. Nach dem Wechsel setzten die Lilien noch mehr auf Konter. Der etwas merkwürdig pfeifende Unparteiische Florian Steinberg pfiff ein Foulspiel der Chemnitzer nicht ab. Diese ließen sich das Geschenk nicht entgehen und Marcel Wilke traf in der 61. Minute zum etwas glücklichen 1:1 Ausgleich. Die Chemnitzer nun mit Oberwasser, wollten hier den zweiten Treffer für sich markieren. Den wiederum erzielten aber die Kicker vom Böllenfalltor in der 75. Minute durch Danny Latza. Kevin Wölks Freistoß köpfte Latza zum viel umjubelten 2:1 in die Maschen. In den letzten zehn Minuten ließen die Kicker um Kosta Runjaic diesmal nichts mehr anbrennen. Nach 90 Minuten hatten die Lilien nun 3 Punkte mehr auf der Habenseite. Ein sehr wichtiger Sieg, da auch die Konkurrenz im unteren Teil der Tabelle punktete.

Am kommenden Samstag müssen die Lilien auswärts ran. Die Reise führt die Lilien ins Ruhrgebiet zu RW Oberhausen.

Bilder vom Spiel



14.10.

Lilien verlieren in der Schlussphase in Unterhaching mit 0:1

Weiterhin nichts neues gibt es zu berichten, wenn die Kicker vom Böllenfalltor auswärts antreten. Wie schon in vielen Spielen zuvor konnte die Mannschaft unter Trainer Runjaic gut mithalten und die Partie offen gestalten. So auch an diesem Freitagabend in Unterhaching vor gut 1.500 Zuschauern. In der ersten Hälfte ein recht ausgeglichenes Spiel, im zweiten Abschnitt  sogar etwas überlegen. Das entscheidende Tor erzielt dann aber doch der Gegner. Für Unterhaching traf der gerade neu aufs Feld gekommene Ömer Kanca in der 87. Spielminute zum spielentscheidenden 1:0.

Fazit: Viel Aufwand, wenig Ertrag - auch für die Fans. 



08.10.

Niederlage in Heidenheim - Steegmann sieht Rot

Die Lilien verloren ihr Auswärtsspiel beim 1. FC Heidenheim vor 6.200 Zuschauern mit 2:1. Nach verschlafener ersten Hälfte und dem Rückstand durch Nico Frommer (17.)  glichen die Kicker um Kosta Runjaic in der 50. Minute durch Marcus Steegmann verdient zum 1:1 Unentschieden aus. Kurz darauf wurde der Darmstädter Stürmer vom Unparteiischen Arne Aarnink wegen groben Foulspiel vom Platz gestellt. Die Lilien hatten weitere große Chancen auf die Führung, vergaben diese aber alle. Die wiederum erzielten die Gastgeber zwei Minuten vor dem Ende durch Tim Göhlert zum etwas glücklichen 2:1 für Heidenheim.

Fazit: diesen Samstag wird kein Darmstädter vergessen.

Schon am kommenden Freitag (14.10.) müssen die Lilien bei der SpVgg. Unterhaching ran.

Anstoß im Stadion am Sportpark ist um 19 Uhr 



02.10.

Nullnummer im Derby gegen Offenbach

Derby‘s sind besondere Spiele die jede Mannschaft gewinnen will. Am Sonntag trafen die Lilien auf den heißgeliebten Nachbarn aus Ost-Frankfurt. Das Böllenfalltor meldete ausverkauft mit 15.000 Zuschauern, darunter ca. 2.400 Fans dessen Autokennzeichen ein OF am Anfang tragen - soweit sie ein Auto besitzen. Bei diesem Derby wurde vieles reduziert. Das Fassungsvermögen des altehrwürdigen Stadions auf schlappe 15.000 Zuschauer, die Prozente beim Gerstensaft knapp gegen null und anscheinend auch die Brötchen für die Mahlzeit zwischendurch. Denn diese waren zur zweiten Hälfte schon teilweise vergriffen. Das einzige Kontingent welches erhöht wurde, waren der Sicherheitsdienst und Team Green oder besser gesagt die Einsatztruppen des Landes Hessen. Alles hatte irgendwie merkwürdige Formen angenommen. Sollte sich der Papst doch noch in Deutschland aufhalten und gar nicht abgereist sein? Das würde vieles erklären. Kurz vor Beginn des Spiels zeigten die Rot-Weissen eine farbenprächtige Choreografie inkl. dem dazugehörigen Rauch in den Vereinsfarben. Die Lilien ließen sich aber nicht lumpen und konterten mit einer feinen Choreo über der ganzen Tribüne. So schön kann Fußball sein.

Zum Spiel. Bei herrlichem Fußballwetter und auch sommerlichen Temperaturen waren beide Mannschaften von Anfang an bedacht, erstmal kein Tor zu kassieren. Die Lilien besaßen über weite Strecken des Spiels Feldvorteile und auch ein leichtes Plus an Torchancen - insofern man diese Gelegenheiten als Torchancen bezeichnen konnte. Da sich keine der beiden Teams einen wirklichen Vorteil verschaffen konnte, ging es mit dem 0:0 Unentschieden auch in die Pause. Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Die Rot-Weissen standen weiterhin sehr tief und verlegten sich auf das Konterspiel. Das Konterspiel fiel aber an diesem Tag aus, weil die Abwehr der Lilien nichts anbrennen ließ. Dafür aber die Lilienfans zu Beginn der zweiten Hälfte. Auch sie trugen dazu bei, das der DFB wohl mal wieder eine Geldstrafe für den Sportverein aussprechen wird. Schade, schade, das für kontrolliertes abrennen von Pyro immer noch Geldstrafen Seitens des DFB verhängt werden. Der Sport lebt doch schließlich von Emotionen, und wenn schon das Spiel so fad ist dann sollten die Fans/Verein nicht dafür bestraft wenn sie den Stimmungspegel anheben möchten. Zurück auf den Rasen. Die größte Chance um das Spiel für sich zu entscheiden hatten die Lilien kurz vor Spielende. Eine Flanke von Uwe Hesse köpfte Preston Zimmermann an die Latte. Das wär‘s gewesen. Ein wenig glücklich aber auch nicht unverdient. So aber trennten sich die beiden hessischen Teams 0:0 Unentschieden.

Die Lilien müssen jetzt zweimal auswärts antreten. Am kommenden Samstag treten die Lilien beim 1. FC Heidenheim an. Die Woche darauf heißt der Gastgeber der Lilien Unterhaching. Gegen die Bayern müssen die Mannen um Kosta Runjaic bereits Freitags um 19 Uhr ran.

Bilder vom Spiel



17.09.

2:1 Erfolg der Lilien gegen Preußen Münster - Talfahrt gestoppt

Mit einem verdienten 2:1 Sieg gegen den gut gestarteten Aufsteiger Preußen Münster stoppten die Lilien ihre Talfahrt in der 3. Liga und machten zugleich gute Werbung für das Derby gegen die Unaussprechlichen aus Ost-Frankfurt. Obwohl, richtig Werbung muss für dieses Derby wohl nicht gemacht werden. Die Verantwortlichen haben schon gut 10.000 Karten verkauft und es sind noch 2 Wochen Zeit bis die Partie am Böllenfalltor angepfiffen wird. Die Partie wird wohl ausverkauft sein.

Aber erstmal zurück in die Gegenwart. Der heutige Gegner hieß Preußen Münster und stand vor der Begegnung auf einem überraschend guten 4. Tabellenplatz. Nach den drei Niederlagen in Serie müsste für die Kicker vom Böllenfalltor endlich mal wieder ein „Dreier“ auf das Punktekonto gutgeschrieben werden. Für ein enges und spannendes Spiel waren also alle Voraussetzungen gegeben. Die Lilien mit einigen Umstellungen im Team. Rudi Hübner blieb ebenso wie der leicht verletzte Kevin Wölk auf der Bank. Preston Zimmermann sollte Marcus Steegmann als hängende Spitze im Sturm unterstützen. Die Lilien fanden vor nur 5.000 Zuschauern sofort ins Spiel. Gleich in der Anfangsphase hatten die Kicker vom Böllenfalltor eine Großchance durch Uwe Hesse. Doch sein Schuss vom 16er konnte Preußen-Keeper Daniel Masuch gerade noch so um den Pfosten lenken. Die Darmstädter spielten wesentlich zurückhaltender als in den Heimspielen zuvor. Otto Rehagel würde es eine „kontrollierte Offensive“ nennen. Chancen blieben durch dieses vorsichtige Abtasten aus. In Führung gingen die Darmstädter aber trotzdem. In der 28. Minute verlängerte Marcus Steegmann eine Hereingabe auf Preston Zimmermann, gegen dessen Flachschuss der Gästekeeper chancenlos war. Kurz vor der Pause dann doch noch der Ausgleich für Münster. Lilienkeeper Jan Zimmermann verschätzte sich bei einer Flanke. José Pierre Vunguidica nahm das Geschenk an und es stand plötzlich 1:1 Unentschieden. Mit dem Unentschieden ging es auch in die Pause. Nach dem Wechsel kam Münster mit mehr Schwung aus der Kabine und hatte nun etwas Übergewicht. Torchancen ergaben sich aber nicht. In der der 71. Minute dann wiederum die Führung für die Lilien. Nach einem Eckball von Matthias Heckenberger stand Danny Latza goldrichtig. Gegen den Kopfball hatte Preußens Keeper Masuch keine Abwehrchance. Die Spieler um Preußen Trainer Marc Fascher setzten nun alles auf eine Karte und wollten unbedingt noch den Ausgleich erzielen. Das wäre ihnen auch beinahe noch geglückt. Doch Jan Zimmermann im Tor der Lilien klärte bravourös. Am Ende blieben die drei Punkte am Böllenfalltor und Trainer Kosta Runjaic kann wieder etwas durchatmen. Der Lilientrainer lobte in der Pressekonferenz alle Lilienfans für die tolle Unterstützung, insbesondere den A-Block. Da muss sich wohl eine gewisse Melodie beim Trainer eingebrannt haben. Sonst blieb diesmal alles ruhig ums Böllenfalltor. Einige Fans von Preußen durften wohl dem Spiel aus Sicherheitsgründen nicht beiwohnen. Dafür nahm die Polizei einen Ordner in Gewahrsam, der wohl etwas überfordert schien, mit den Fans aus Westfalen.

Nächstes Wochenende kommt der Papst. Was hat das mit Fußball zu tun wird man sich fragen. Aber aus diesem Grund wurde vom DFB die nächste Partie der Lilien beim 1. FC Heidenheim verlegt. So sind die Lilien sozusagen Punktspielfrei. Nächster Auftritt in Liga 3 ist dann am Sonntag, den 2. Oktober gegen die Mannschaft vom Bieberer Berg. Wer noch keine Karte hat, sollte sich beeilen. Sonst holen sich die Karten die „Fans“ aus Ost-Frankfurt, die sich sowieso schon mit wesentlich mehr Karten eingedeckt haben, als Ihnen eigentlich zustehen. Aber die Menschen aus Südhessen, genauer gesagt Darmstadt sind bis jetzt immer freundliche Gastgeber gewesen. Einige Fans die schon hier zu Gast waren werden das sicherlich bestätigen können.

Bilder vom Spiel




13.09.

0:4 Klatsche in Saarbrücken - Darmstadt chancenlos

Mit 0:4 verloren die Lilien am Dienstagabend ihr Auswärtsspiel im Saarbrücker Ludwigspark. Vor knapp 5.300 Zuschauern, darunter ca. 300 Lilienfans, waren die Spieler um Kosta Runjaic absolut chancenlos und verloren auch in dieser Höhe verdient. Der Auftritt der Kicker vom Böllenfalltor ähnelte stark der zweiten Halbzeit vom Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen Burghausen. Ohne Mumm und ohne Selbstvertrauen ließen die Lilien die Niederlage über sich ergehen. In der ersten Hälfte gab es wenigstens noch ein bisschen Gegenwehr. Das Tor von Johannes Wurtz in der 21. Minute zum 1:0 für die Saarländer blieb das einzige in der ersten Hälfte. Kurz vor dem Halbzeitpfiff hatte Danny Latza die große Chance zum Ausgleich. Doch sein Schuss aus aussichtsreicher Position ging über den Kasten von Saarbrückens Keeper Marina. In Hälfte zwei hatten die Saarländer weiterhin mehr vom Spiel. Folgerichtig kassierten die Lilien in der 66. Minute dann das zweite Gegentor. Das Gegentor fiel unter die Rubrik „saudumm“. Lilienkeeper Jan Zimmermann nahm einen Rückpass im Strafraum wieder auf. Der Unparteiische entschied auf Freistoss für den FCS. Der Ex-Darmstädter Sven Sökler flankte auf Christian Eggert, der zum entscheidenden 2:0 einköpfte. Nun spielten die Saarländer Katz und Maus mit den Lilien. Ohne Gegenwehr kassierte sie in der 79. Minute das 3:0 durch Marius Laux. Damit noch nicht genug. In der 84. Minute sogar noch das 4:0. Torschütze wiederum Johannes Wurtz. Die Lilien waren am Ende mit dem 4:0 noch gut bedient. Was war los im Ludwigspark? Man hat das Gefühl das hier keine Mannschaft auf dem Platz steht. Kein Wille irgendwie das Spiel zu drehen. Die Abschlussschwäche ist offensichtlich. Kein Spieler übernimmt Verantwortung. Anstatt vom 16er mal drauf zu halten wird der Ball lieber wieder nach hinten gespielt. So werden die Lilien es sehr schwer haben, aus dem Tabellenkeller nach oben zu kommen. Am kommenden Samstag wartet die nächste schwere Partie. Der prächtig aufspielende Aufsteiger Preussen Münster gastiert am Böllenfalltor. Im Gegensatz zu den Lilien haben die Verantwortlichen aus Münster ihre Mannschaft beisammen gehalten und spielen mit einer leicht verstärken Aufstiegsmannschaft aus der letzten Saison - eingespielt und erfolgreich, wie man sieht. Für Liliencoach Runjaic wird die Zeit bis Samstag etwas knapp. Wie soll er reagieren? Soll er der stark verunsicherten Mannschaft dem Marsch blasen oder sie lieber mit Samthandschuhen anfassen? Man darf gespannt sein. Die Lilien müssen dringend punkten und die Talfahrt stoppen sonst könnte es die nächsten Tage sehr turbulent am Böllenfalltor werden.

Bilder vom Spiel



10.09.

Lilien verlieren ihr Heimspiel gegen Wacker Burghausen nach einer 2:0 Halbzeitführung

Mit hängenden Köpfen schlichen die Kicker mit der Lilie auf der Brust in die Katakomben des Böllenfalltorstadions. Nach einer nie gefährdeten 2:0 Pausenführung verloren die Kicker um Kosta Runjaic das Heimspiel gegen Wacker Burghausen sogar noch mit 2:3. Unerklärlich wie man das Spiel noch verlieren konnte. Wacker spielte die letzten 15 Minuten sogar mit einem Mann weniger auf dem Feld. Was waren die Gründe für den Absturz? Auch der Trainer der Lilien zeigte sich in der anschließenden Pressekonferenz ein wenig ratlos. Bei sommerlichen Temperaturen und knapp 6.000 Zuschauern am Böllenfalltor legten die Lilien los wie die Feuerwehr. Schon in der 5. Spielminute musste Gästetorwart René Vollath abtauchen um den Fernschuss von Benjamin Baier zu entschärfen. In der 8. Minute war er aber machtlos. Der wiedergenesene Kevin Wölk spielte Uwe Hesse glänzend frei und gegen seinen Flachschuss hatte der Keeper aus Burghausen keine Chance. In der 20. Minute sogar das 2:0 für die Lilien durch Julian Ratei. Erneut mit einem Flachschuss knapp von der Strafraumgrenze war Wacker Keeper René Vollath auch hier machtlos. Die Lilien danach mit weiteren guten Chancen um das Ergebnis zu erhöhen. Benjamin Baier hatte mit einem Freistoß aus gut 20 Metern Pech. Der fast perfekt getretene Ball klatsche ans linke Tordreieck. Danach ging es in die Pause. Nach dem Wechsel, man hatte noch nicht richtig gesessen, jubelten schon die Gäste aus Bayern. Youssef Mokhtari staubte in der 48. Minute zum 1:2 Anschlusstreffer ab. 2 Minuten später sogar der Ausgleich durch Sahr Senesie. Die Lilien nun völlig kopflos. Irgendwie hatten die Spieler weiche Knie bekommen. Es klappte nun so gut wie nichts mehr. Auch die Einwechslungen von Neuzugang Boele und Amstätter verpufften. Bei Boele ist es eher verständlich als bei Sascha Amstätter. Böele erst vor kurzem verpflichtet fehlt natürlich noch jegliche Bindung zum Spiel. Aber Sascha Amstätter zeigte an diesem Nachmittag seine schlechtesten 18 Minuten im Lilientrikot. In der 75. Minute wurde der Burghausener Brucia vorzeitig zum duschen geschickt. Aber auch diese Zeit konnten die Lilien nicht nutzen um das Spiel noch zu ihren Gunsten zu drehen. Ganz im Gegenteil. In der 82. Minute traf der frisch eingewechselte Heiko Schwarz zum entsetzen der Lilienfans zum 3:2 Siegtreffer für Burghausen. Die Bayern schaukelten die Partie danach locker nach Hause und sprangen in der Tabelle auf den 10. Tabellenplatz. Durch die Heimniederlage rutschten die Lilien nun auf Tabellenplatz 15 ab. Am kommenden Dienstag können die Lilien den Patzer wieder wett machen. Aber die Hürde, der Tabellenvierte aus Saarbrücken, erscheint wohl für die Kicker vom Böllenfalltor eher etwas zu hoch zu werden.

Bilder vom Spiel. 



27.08.

Darmstadt 98 verliert in Erfurt - Oliver Heil verletzt sich schwer

Nach dem kapriolenartigen Wetter der letzten Tage mussten die Lilien im Nachbarbundesland Thüringen, bei RW Erfurt ran. Die Wetterprognose war nicht gerade verheißungsvoll und so fanden sich doch noch ca. 500-600 Lilienfans im Gästeblock des Steigerwald-Stadions wieder. Für Unmut vor dem Spiel allerdings sorgte die Info der Verantwortlichen aus Erfurt, das Taschen in jeglicher Form vor dem Eingang abgegeben werden müssen. Da die heutige „Grundausstattung“ des normalen Bürgers über Wohnungsschlüssel, Autoschlüssel, Handy, usw. hinaus geht, musste jeder Fan sich schon genau überlegen wie und wo er seine Utensilien unterbringt. Das nur mal so am Rande. Und nun der Reihe nach.

Zum Spiel:

Darmstadt weiterhin ohne den verletzten Kevin Wölk und den rot-gesperrten Gaebler.

Die Lilien waren in den ersten 20 Minuten das bessere Team mit den klar besseren Chancen. Schon in der 2. Minute hatten die Lilien das 1:0 auf dem Fuß. Einen abgeblockten Schuss bekam Julian Ratei vor die Füße. Sein strammer Flachschuss ging um Haaresbreite am Kasten von Erfurts Marcus Rickert vorbei. Nur zwei Minuten später eine 100%ige Chance für Oliver Heil. Einen weiten Abwurf von Jan Zimmermann nahm Preston Zimmerman auf. Auf der rechten Außenbahn tankte er sich durch bis zur Grundlinie und schob den Ball gekonnt an dem am Fünf-Meter-Raum wartenden Oliver Heil. Doch dessen Schuss wurde von einem Erfurter Abwehrspieler kurz vor der Linie geklärt. Das hätte die Führung für die Lilien sein müssen. Kurz darauf eine Tätlichkeit von Erfurts Oumari an Marcus Steegmann. Der Erfurter fuhr im Vorbeigehen den Ellenbogen aus und traf den Darmstädter im Gesicht, so dass dieser zu Boden ging und verletzt liegen blieb. Hier hätte es ohne wenn und aber Rot geben müssen. Kurz darauf die nächste grenzwertige Situation. Uwe Hesse im Zweikampf mit Drexler, der den Darmstädter zu Boden reißt. Kein Freistoß sondern nur Einwurf für die Lilien entscheidet der Unparteiische Robert Hartmann aus Wangen. Drexler holt sich den Ball und tritt gezielt auf den Knöchel vom am Boden liegenden Uwe Hesse. Auch hier hätte sich Erfurt nicht beschweren können, wenn sie nun mit zwei Spielern weniger das Spiel hätten bestreiten müssen. Die Erfurter kamen nach und nach immer besser ins Spiel. Bei einem Schuss von Morabit war Jan Zimmerman aber auf dem Posten. In der 31. Minute war der Lilienkeeper dann aber machtlos. Den Kopf von Zedi nach einer Ecke konnte er noch abklatschen, gegen den Nachschuss von Reichwein war er aber machtlos. Die Lilien keinesfalls geschockt, spielten weiterhin sehenswerten Kombinationsfußball nach vorne und hatten immer noch ihre Chancen zum ersten Treffer. Aber auch die nächste große Chance durch Uwe Hesse der acht Meter frei vorm Tor zu einer Direktabnahme kam blieb ungenutzt. Kurz darauf hatte Preston Zimmermann die Großchance den Ball hinter die Linie zu bringen. Aber seinen Schuss nach einer Hereingabe von Onwuzuike konnte Erfurts Keeper Rickert abwehren. Es war zum Haare raufen. Die Lilien hatten weitaus mehr und vor allen die hochkarätigeren Torchancen gegenüber den Thüringern und trotzdem lag man zur Pause mit 0:1 im Rückstand.

In Halbzeit zwei wurde das Spiel durch viele kleine Fouls zerfahrener. Erfurt zog sich etwas zurück und wartete nun auf Konter. In der 79. Spielminute wurde das Spiel durch so einen Konter auch entschieden. Morabit in der Mitte auf und davon. Er spielte zum mitgelaufenen Caillas und der ließ Jan Zimmermann keine Chance. Der eingewechselte Rudi Hübner hatte kurz vor Spiel noch das Pech, als sein Schuss vom Strafraum aus an den Außenpfosten klatschte. Und wenn wir schon mal beim Pech der Darmstädter sind, sei es zu erwähnen das sich Oliver Heil im Spiel einen Armbruch (Ellenbogenbereich) zugezogen hat. Das Pech mit Verletzungen und merkwürdigen Entscheidungen der Unparteiischen setzt also weiterhin fort.

Ausschreitungen:

Das es in der Fanszene in Darmstadt und auch anderswo schwarze Lämmer gibt, ist jedem der sich mit diesen Breitensport auskennt bekannt und auch klar. Das aber bei einem kleinen Meinungsaustausch unter zweier Lilienfans sich ein BFE-Kommando bestehend aus vier Beamten samt Vollausrüstung (Videokamerasystem, Gaskeule, Pfefferspay, Schlagstock, usw.) im Marschschritt auf den Weg macht, ist doch schon etwas seltsam. Als sie gesehen haben das die beiden Streithähne das selbst in Ruhe klären können und von Ihnen ablassen aber kurz darauf doch eine Festnahme vollziehen wollen grenzt schon ein wenig an Übermotiviertheit oder vielleicht auch Langeweile an so einem tristen Samstag Nachmittag. Und genau hier liegt der Grundstein für die weiteren Eskalationen im und rund um das Steigerwald-Stadion.

Für die Medien waren diese „Ausschreitungen“ natürlich ein gefundenes Fressen. Schon auf der Rückfahrt war über moderne Technik via Internet zu erfahren, das es 55 verletzte Beamte, DRK-Mitarbeiter und Personal vom Ordnungsdienst gegeben haben soll. Fast minütlich wurde diese Zahl nach oben korrigiert. Kurze Zeit später waren von 85 Verletzten auf einem anderen, eigentlich „seriösen“ Medienportal zu lesen. Uns war klar, bis wir wieder heimischen Grund und Boden unter den Füßen haben, werden sich diese Zahlen und der Umfang und Art der Verletzten sich weiter erhöht haben. Recherche bei den Medien scheint heute ein Fremdwort zu sein. Das durch den ungezielten Einsatz von Pfefferspray auch sehr viele Unbeteiligte verletzt wurden, wird nirgendwo erwähnt. Ist ja auch nicht so medienwirksam. Hier geht es um Auflagen und Klicks im Internet und da ließt es sich nunmal besser wenn von 55-100 Verletzten Beamten die Rede ist.

Einen Tag danach äußert sich auch Erfurts Präsident Rolf Rombach zu den Vorfällen. Er möchte im Laufe der Woche einen Bericht des Sicherheitsdientes vorliegen haben. Was soll man da erwarten, wenn man gesehen hat, wie der Sicherheitsdienst (außerhalb des Stadions) an den Fan-Bussen dermassen auf einzelne Lilienfans einprügelt, Sie in ein anliegendes Gebäude zieht und sie zusammen schlägt. Hierfür gibt es übrigens auch Zeugen auf Darmstädter Seite. Aber ob Herr Rombach das hören will möchte ist doch bezweifeln.

Mehr gibt es von unserer Seite zu diesem Thema nicht mehr zu sagen.

Die Ermittlungen der Polizei laufen außerdem noch.

Diese Ausschreitungen wird Folgen haben - für Verein und auch einigen Fans.

Bilder gibt es vorerst nicht zu sehen.




20.08.

Darmstadt 98 erreicht Unentschieden gegen Regensburg

Der Tabellenführer war an diesem Samstag, bei sehr gutem Fußballwetter und gut 8.200 Zuschauern am Böllenfalltor zu Gast. Nach dem genialen Coup in Wehen unter der Woche der mit einem 1:0 Sieg in Wiesbaden endete war man heute sehr gespannt auf beide Mannschaften. Zum einen, waren die beiden Siege hintereinander nur ein kurzes Intermezzo bei den Kickern vom Böllenfalltor? Und zum anderen, steht Jahn Regensburg zu Recht dort oben an der Tabellenspitze. Um es kurz zu machen: Jein. Die Lilien begannen bärenstark und konnten bereits in der 1. Minute den 1:0 Führungstreffer bejubeln. Torschütze nach feiner Vorarbeit von Uwe Hesse war Kevin Wölk. Darmstadt nach dem Treffer weiter aggressiv und ließen die Regensburger überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Chancen bei den Regensburgern - Fehlanzeige. Die Lilien hingegen bejubelten in der 45. Minute den zweiten Treffer ihrer Truppe. Doch der ganz schwache Schiedsrichter Florian Steuer erkannte die Szene wegen vermeintlichen Abseits nicht an. Der Schuss von Matthias Heckenberger klatsche an dem Pfosten. Marcus Steegmanns Kopfball landete an der Latte. Den Abpraller wiederum drosch Danny Latza in die Maschen. In den TV Bildern war eindeutig zu sehen das in dieser Situation kein Abseits zu pfeifen gewesen wäre. Nach dem Pausentee spielte der Tabellenführer aus Regensburg nun etwas forscher nach vorne. Doch Chancen erspielten sich die Spieler um Trainer Markus Weinzierl nicht. Den nächsten Aufreger gab es in der 63. Minute. Nach einer sehenswerten Kombination von Ratei und Hesse verwandelte Steegmann den Ball zum vielumjubelten 2:0. Doch auch hier erkannte der Unparteiische den Treffer nicht an. Angeblich soll Marcus Steegmann im Abseits gestanden haben. Knapp 10 Minuten später dann die nächste unverständliche Entscheidung des Schiedsrichters aus dem Sauerland. Nach einem Teckling von Gaebler an einem Regensburger deutete der Unparteiische auf den Punkt und schickte zugleich Darmstadts Verteidiger mit Rot frühzeitig zum Duschen. Eine völlig überzogene Reaktion des Schiedsrichters. Tobias Schweinsteiger schoss zum absolut glücklichen Ausgleich für die Regensburger ein. In Unterzahl kamen die Lilien zu keiner nennenswerten Torchance mehr. Ebenso wenig die Gäste aus Regensburg, die Dank der zweifelhaften Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns weiterhin ungeschlagen in der 3. Liga bleiben. Darmstadt rutscht in der Tabelle etwas nach unten, Regensburg bleibt ganz oben.

Am kommenden Samstag treten die Kicker vom Böllenfalltor bei RW Erfurt an.

Bilder vom Spiel



16.08.

Darmstadt 98 marschiert in Liga 3 - Auswärtssieg gegen Wehen-Wiesbaden

Die Lilien scheinen in der 3. Liga angekommen zu sein. Nach dem grandiosen Heimsieg am letzten Samstag mit dem 5:1 gegen Bielefeld gewannen die Lilien ihr Auswärtsspiel in Hessens Landeshauptstadt und beim ambitionierten Aufstiegsanwärter Wehen-Wiesbaden verdient mir 1:0. Torschütze vor 5.200 Zuschauern war in der 38. Minute Danny Latza, nach feiner Vorarbeit von Rudi Hübner und Kevin Wölk.

Es ist fast schon beängstigend wenn man sieht wie früh in dieser Saison ein Zahnrad nach dem anderen zu greifen beginnt. Die ersten zehn Minuten hatten die Lilien noch etwas Probleme in der Verteidigung. Gerade Neuzugang Orlando Smeekes bei den Taunusstädtern sorgte anfangs für Kopfzerbrechen in der Darmstädter Hintermannschaft. Nach einer guten Viertelstunde hatte man sich aber auf den technisch sehr versierten Spieler eingestellt und so konnten die Lilien selbst ihr Kurzpassspiel aufziehen und kamen zu der ein oder anderen guten Gelegenheit. Gute Möglichkeiten zum Führungstreffer hatten Danny Latza (30.) und Uwe Hesse (34.). In der 38. Minute flippten die gut 2.000 mitgereisten Lilienfans aber aus. Kevin Wölk passte auf Rudi Hübner. Der spielte einen genialen Pass auf Danny Latza. Der frühe U-Jugend-Nationalspieler behielt die Nerven und schoss am heraus eilenden Michael Gurski zum verdienten 1:0 Führung für die Lilien ein. Nun gab es auf den Rängen kein halten mehr. Man lag sich in den Armen und alles erinnerte schon ein wenig an die letzten Spiele der Aufstiegssaison. Da war es wieder, dieser Kick, dieser Funke der von den Fans auf die Mannschaft übertragen wurde und die es mit der Führung wieder zurück gab. Kurz darauf ging es zum Pausentee. Auch für die vielen mitgereisten Lilienfans musste nun etwas Kühles her, um den Körper wieder in normale Temperaturregionen zu bringen. Nach der Pause aber ein ähnliches Bild. Die Lilien gewannen die meisten Zweikämpfe und zogen hiermit den Taunusstädtern den Zahn. Auch was die Chancen betrifft hatten die Lilien die Nase vorn. Hier ist auch klitzekleine Kritik der Kicker vom Böllenfalltor zu suchen. Sie brauchen einfach noch zu viele Chancen um Kapital daraus zu schlagen. Aber der Heiner hat ja bekanntlich immer etwas zu meckern. Für etwas Aufregung sorgte ca. 20 Minuten vor Schluss Lilientrainer Kosta Runjaic, der vom teilweise etwas merkwürdig pfeifenden Unparteiischen auf die Tribüne geschickt wurde. Was war genau passiert. Ein Ball der über die Lilien ins Aus rollte nahm Kosta gekonnt mit dem Fuß auf. Nach ein paar Kabinettstückchen hielt er den Ball für die Heimmannschaft in seinen Händen parat. Aber das Runde rückte er nicht heraus. Erst wurde noch Wehens Spieler bloß gestellt weil er den Ball hinter seinen Rücken von der einen auf die andere Hand wandern ließ. Schiedsrichter Marco Fritz hatte an diesem Tag wohl wenig Humor und ermahnte Kosta Runjaic. Aber dem Lilientrainer muss wohl noch eine Bemerkung rausgerutscht sein. Der Unparteiische schickte Liliencoach Kosta unmissverständlich auf die Tribüne. Die ganze Aktion dauert gut und gerne drei Minuten. Wieder etwas Zeit gewonnen, wird er sich schon gedacht haben. Die Wehener bekamen nun nichts mehr richtig auf die Reihe. Darmstadt verteidigte geschickt und aggressiv den Vorsprung. Und als der Schlusspfiff ertönte lagen sich alle Lilienfans in den Armen. Wer hätte das gedacht, das die Lilien mit ihrer neu formierten Mannschaft beim Aufstiegsaspiranten einen „Dreier“ einsäckeln würden. Die Lilien haben nun 7 Punkte auf dem Konto und belegen den achten Tabellenplatz. Chapeau, kann man da nur sagen.

Am kommenden Samstag (20.8) treffen die Lilien im Heimspiel am Böllenfalltor auf Jahn Regensburg, dem derzeitigen Tabellenführer in der dritten Liga. Wer hätte das vor der Saison gedacht.

Die Verantwortlichen der Lilien erwarten wieder eine große Kulisse.

Deshalb heißt es Karten im Vorverkauf besorgen, sonst steht man am Samstag eventuell im Regen. 

Bilder vom Spiel     Video



13.08.

Lilien gewinnen 5:1 gegen Arminia Bielefeld - Kevin Wölk trifft

Die Lilien können im vierten Punktspiel in der 3. Liga den ersten Sieg verbuchen. Und das gleich mit einem 5:1 Erfolg gegen 2. Ligaabsteiger Arminia Bielefeld. Vor knapp 8.500 Zuschauern erwischten die Jungs von Trainer Kosta einen Traumstart und gingen schon in der 3. Minute durch Marcus Steegmann in Führung. Vorbereiter war Neuzugang Kevin Wölk. In der 17. Spielminute das 2:0 für die Lilien. Matthias Hackenberger traf aus knapp 25 Metern mit einem direkt geschossenen Freistoß zum 2:0. Die Lilien spielten weiter offensiv, schnürten die Bielefelder ein und erspielten sich weiter gute Chancen. Ab der 20. Minute war aber Bielefeld nur noch zu zehnt auf dem Platz. Nach einem Foul von Patrick Schönfeld und der berechtigten gelben Karte durch den gut leitenden Unparteiischen Christian Dingert ließ sich dieser zu einem Ellenbogencheck hinreißen. Mit einem Spieler mehr auf dem Platz und der beruhigenden Führung ließen es die Lilien nun etwas gemächlicher angehen. Die Bielefelder Spieler hatten an diesem Nachmittag ihre Nerven nicht wirklich unter Kontrolle. Durch überhartes Einsteigen und eine Fülle an Fouls fielen die Spieler meist negativ auf. Auch spielerisch war die Leistung nicht gerade drittligareif. In der 39. Minute sogar der zweite Platzverweis für die Arminen. Uwe Hesse nahm einen langen Pass an und ging auf und davon. Bielefelds Onel Hernandez Mayea konnte sich nur noch mit der Notbremse behelfen. In der 45. Minute sorgte Danny Latza für den 3:0 Halbzeitstand. Nach der Pause hieß es für die Lilien Kräftesparen für das schwere Auswärtsspiel am kommenden Dienstag in Wehen-Wiesbaden. Nun kamen auch die Bielefelder zu Chancen. Sebastian Hille vergab 5 Meter vor dem Tor mit einem Kopfball kläglich. In der 63. Minute machte es der Bielefelder aber besser und erzielte den 1:3 Anschlusstreffer. Darmstadt reagierte und schaltete wieder einen Gang höher. Rudi Hübner sorgte in der 75. Minute mit einem Schuss von der 16 Meter Grenze für das 4:1. Den Schlusspunkt setzte aber Neuzugang Kevin Wölk mit einem aus spitzem Winkel direkt verwandelten Freistoß. Tosender Jubel und natürlich auch Erleichterung bei den Lilienfans nach dem Schlusspfiff.

Die aktiven unter den Lilienfans ließen sich wie schon gegen Osnabrück auf ein Tänzchen einladen und liefen geradezu auf den Gästeblock zu. Die Polizei verhinderte die Konfrontation der beiden Fanlager mit dem Einsatz von Pfefferspray. Festnahmen und Verletzte waren die Folge.

Am kommenden Dienstag gastieren die Mannen um Trainer Kosta Runjaic bei seinem früheren Arbeitgeber, dem SV Wehen-Wiesbaden. Ein brisantes Duell bei dem eine ähnlich hohe Zuschauerzahl zu erwarten ist.

Bilder vom Spiel



11.08.

Lilien sind weiter aktiv auf dem Transfermarkt - Kevin Wölk kommt

Der Verein bastelt weiter an der Mannschaft. Heute nahmen die Lilien Kevin Wölk unter Vertrag. Wölk ist Hans Kesslers Wunschspieler, wie er erklärte. Der 26-jährige Offensiv-Allrounder spielte zuletzt für RW Ahlen. Nach der Verpflichtung Fabian Broghammer am gestrigen Mittwoch ist dies bereits die zweite Verpflichtung von dieser Woche. 



10.08.

Blitztransfer der Lilien - Offensivspieler Fabian Broghammer wechselt ans Böllenfalltor

Der SV Darmstadt 98 verpflichtet für die laufende Saison den pfeilschnellen Linksfuß Fabian Broghammer vom VfB Stuttgart II. Der 21 jährige Südhesse spielte schon in der A-Jugend der Bundesligamannschaft der TSG Hoffenheim. Außerdem bestritt er schon einige Länderspiele für die deutsche U17 und U19-Nationalmannschaft. Der talentierte Südhesse, dessen Laufbahn bei der Germania Eberstadt begann, ist sofort spielberechtigt.



06.08.

Lilien verlieren in Sandhausen mit 0:2 und warten weiter auf den ersten Sieg

Das dritte Ligaspiel bescherte den Lilien innerhalb von fünf Tagen das zweite Auswärtsspiel hintereinander. Diesmal ging ins beschauliche Sandhausen. Die Fans sprechen es wohl er wie „Sandhauseehn“ aus - dies war zumindest im Stadion so zu hören. Sei‘s drum. Von den ca. 2.500 Zuschauern im Hardtwaldstadion waren mehr als die Hälfte aus Darmstadt angereist. Die zweite Hälfte der Gegengerade musste geöffnet werden, damit alle Lilienfans ins Stadion konnten. Ca. 150 Unentwegte ließen sich unter dem Dach der Hintertortribüne nieder. Das Stadion selbst ist ein Gestückel aus vielen unterschiedlichen Tribünenarten. Nicht schön, aber wir kennen es ja auch noch schlimmer aus den letzten Jahren.

Zum Spiel: Bei extrem schwülen Wetter und Temperaturen um die 27 Grad hatten die Lilien von Anfang an mehr Ballbesitz. Sandhausen zog sich sofort in die eigene Hälfte zurück. Selten habe ich so eine defensiv spielende Heimmannschaft gesehen. Diese Taktik beherrschen sie aber wie keine Andere. Darmstadt optisch überlegen, ließ den Ball in den eigenen Reihen gekonnt laufen, ohne sich aber irgendwie einen Vorteil zu erspielen. In der 12. Minute dann eine dicke Zufallschance des SVS. Marcel Buschs Bogenlampe von der Mittellinie aus, konnte Lilien-Keeper Zimmermann gerade noch über den Querbalken lenken. Fünf Minuten später machten die Kurpfälzer es besser. Der gefühlt 2,20m große Daniel Schulz köpfte eine Standardsituation gekonnt in die Maschen. Großer Jubel bei den Hausherren, hängende Köpfe bei den Lilienfans. Danach hatten die Lilien Chancen durch Sascha Amstätter und Marcus Steegmann den Ausgleich zu erzielen. Doch Sandhausens Keeper Ischdonat und seine Hinterleute konnten schlimmeres verhindern. Sandhausen zog sich nach der Führung wieder zurück in die eigene Hälfte. Darmstadt versuchte vergeblich das Bollwerk zu knacken. Es wurde einfach zu langsam nach vorne gespielt und auch wie schon in Aalen kamen die einfachsten Bälle beim Gegenspieler an. Unverständlich wenn man die technische Versiertheit der letzten Saison sich in Erinnerung ruft. In der 40. Minute dann auch noch das 2:0 für Sandhausen. Ein langer Ball aus Sandhausens Abwehr heraus Richtung Darmstadts rechte Außenseite erlief sich Frank Löning. Er umkurvte den völlig indispunierten Lilienkeeper Zimmermann, der den Ball locker hätte klären können aber dann einfach stehen blieb, und schob den Ball zum vorentscheidenden 2:0 für die Gastgeber ein. Mit dem 0:2 aus Darmstädter Sicht ging es dann zum Pausentee.

Darmstadt nahm in der Pause unverständlicherweise keinen Wechsel vor. Der völlig überforderte Julian Ratei blieb weiterhin auf dem Feld wie Matthias Heckenberger. Hier hätte Trainer Runjaic vielleicht schon mal ein Zeichen setzten können. Ohne Wechsel auch kein Wechsel der Taktik. Darmstadt ließ den Ball in den eigenen Reihen laufen. Aber anstatt es mal mit langen Bällen auf die schnellen Spitzen wie Hesse oder auch den in der 56. Minute eingewechselten Rudi Hübner zu spielen, wurde eher ein 40 Meter Rückpass auf Lilienkeeper Zimmermann gespielt. Die Kicker vom Böllenfalltor einfach zu ideenlos und ohne Mumm. So plätscherte das Spiel dahin. Die Chancen die sich die Lilien erspielten wurden zusätzlich noch durch das schwache Schiedsrichtergespann zunichte gemacht. Schon das 2:0  in der ersten Hälfte entstand durch eine klare Abseitsposition der Sandhausener. In Hälfte zwei wurden gleich drei gute Möglichkeiten der Lilien wegen angeblichen Abseits abgepfiffen. Hinzu kam dann auch noch das zunehmende Zeitspiel der Hausherren. Jeder kleine Rempelei wurde erstmal genutzt um sich auf dem Feld behandeln zu lassen. Auch bei den Abschlägen ließen sich die Sandhausener immens Zeit. Folgerichtig bekam Keeper Ischdoneit dafür auch eine Verwarnung ausgesprochen. Ein Vorteil des Zeitspiel hatte aber nur der SV Sandhausen. Nach der 3 minütigen Nachspielzeit pfiff der ganz, ganz schwache Unparteiische Patrick Alt aus Heusweiler die Partie ab.

Resüme: Es war erst das dritte Spiel in der für die Lilien neuen Liga. Aber wenn sich nicht rasch das Team an die schnellere Gangart in der Liga gewöhnt und nicht bald eine stabile Abwehrformation sich heraus kristallisiert wird es sehr schwer für die Lilien. Am kommenden Samstag kommt die Arminia aus Bielefeld ans Böllenfalltor. Auch die Arminen haben erst einen Punkt auf dem Konto und stehen genauso mit dem Rücken zur Wand wie die Kicker am Böllenfalltor. Gibts bei diesem Spiel keinen „Dreier“ bleibt man erstmal für längere Zeit im Tabellenkeller hängen. Das „6-Punkte-Spiel“ wird am kommenden Samstag (13.8.) um 14.00 Uhr am Böllenfalltor angepfiffen.

Bilder vom Spiel 



02.08.

Lilien erkämpfen sich einen Punkt beim VfR Aalen

Das zweite Punktspiel der Lilien in der 3. Liga hat den ersten Punkt gebracht. Beim VfR Aalen erkämpften sich die Lilien vor gut 4.000 Zuschauern, darunter ca. 350 Lilienfans, ein 1:1 Unentschieden. Bereits in der 17. Minute gelang Benjamin Baier die Führung der Lilien. Ein langer Ball von Lilien Schlussmann Jan Zimmermann, ein Stellungsfehler von Aalens Abwehrspieler Gorka und Benjamin Baier war auf und davon. Gegen seinen strammen Schuss ins lange Ecke war Aalens Keeper Bernhardt machtlos. Etwas Glück hatten die Lilien aber kurz danach. Aalens Marco Haller hielt vom 16er einfach mal drauf und die Kugel krachte an den Pfosten. Mit der Führung ging es in die Halbzeitpause. Nach dem Wechsel versuchten die Lilien mit schnellen Kontern zum Erfolg zu kommen - aber Zählbares sprang nicht heraus. Das Erfolgserlebnis hatte aber Aalen. Einen Fehler in der Hintermannschaft der Lilien bestrafte Aalens Marco Calamita in der 93. Minute mit dem 1:1 Ausgleichstreffer. Im Gegenzug hätte Rudi Hübner zwar wieder die Lilien in Führung bringen können, doch Aalens Keeper war auf dem Posten. So blieb es am Ende beim gerechten Unentschieden.

Auch die drei Lilien-Wanderer, die ihren Wetteinsatz einlösten, waren rechtzeitig im Stadion und ernteten zurecht viel Applaus für diese verrückte Aktion. Hier kann echt nur sagen - Respekt Jungs.

Das nächste Spiel bestreiten die Lilien am Samstag beim SV Sandhausen. Anstoß im Hardtwaldstadion ist um 14 Uhr.



23.07.

Lilien verlieren den Saisonauftakt unglücklich mit 0:1 gegen Osnabrück

Endlich, endlich haben die Spiele der Lilien in der 3. Liga begonnen. Zum Auftakt kam Zweitligaabsteiger VfL Osnabrück ans Böllenfalltor. Bei angenehmen Fußballwetter und gut 8.000 Zuschauern entwickelte sich ein gutes, spannendes und kampfbetontes Spiel, in der die Niedersachsen in Hälfte eins mehr vom Spiel hatten. Osnabrück spielerisch die bessere Mannschaft. Darmstadt hielt kämpferisch dagegen. Chancengleichheit bei den Teams und so ging es auch verdient mit dem 0:0 in die Pause. Die Lilien mussten in der 2. Halbzeit noch eine Schippe drauf legen um hier als Sieger vom Platz zu gehen. Das taten sie auch gleich. Danny Latza hatte hier die größte Chance. Sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei. Und wenn man seine Chancen nicht nutzt, macht der Gegner aus weniger Chancen dann die Tore. So geschehen in der 74. Minute. Daniel Latkowski nutzte eine einen Stockfehler von Brighache zog nach innen, spielte auf den frisch eingewechselten Fouad Idabdelhay, und der schlenzte den Ball von der Strafraumgrenze geschickt an Lilien-Keeper Zimmermann vorbei ins Netz. Überschäumende Freude bei den gut 800 mitgereisten Fans aus Osnabrück. Die kletterten die Zäune hoch und sprangen in den Innenraum - freuten sich über das Tor, provozierten aber auch gleichzeitig einige Lilienfans. Die ließen sich nicht lange bitten und kamen mit schnellen Schritten auf den Gästeblock zu. Bierbecher flogen, Schirme flogen und die Fäuste ebenfalls. Es dauerte ca. 10 Minuten bis die Parteien durch die Einsatzkräfte getrennt werden konnten. Aber zurück zum Spiel. Die Lilien drängten nun vehement auf den Ausgleich. Der in der 88. Minute eingewechselte Cem Islamoglu hatte noch eine dicke Chance. Aber Gäste-Keeper Riemann hielt, mit etwas Glück die Führung fest. Dann pfiff der Unparteiische Benjamin Cortus die Partie ab. Darmstadt zeigte eine gute Leistung gegen den Zweitligaabsteiger und muss sich unglücklich mit 0:1 geschlagen geben. Alles kein Beinbruch. Das nächste Punktspiel bestreiten die Lilien am Dienstag, den 2. August beim VfR Aalen. Spielbeginn ist 19 Uhr.

Bilder vom Spiel



22.07.

Lilien vor dem Startschuss in die 3. Liga

Die Zeit des Testens und der Trainingsspiele am Böllenfalltor ist vorbei. Am morgigen Samstag trifft der Liganeuling auf den 2. Ligaabsteiger VfL Osnabrück. Die Rollen sind klar verteilt. Der Absteiger aus Niedersachsen will sofort wieder die Rückkehr in die Zweite Liga schaffen. Darmstadt möchte sich im Mittelfeld platzieren und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Trotzdem bleibt für Darmstadts Meistermacher Kosta Runjaic die Liga eine große Unbekannte. Viele Vereine haben wegen finanzieller angespannter Lage auf Nachwuchsspieler gesetzt. Da kann sich hinter einem großen Vereinsnamen auch nur mal ein laues Lüftchen verbergen. Aber auch bei den Lilien gab es wider erwartens eine hohe Fluktuation. Trotz des Aufstiegs der Lilien wurden 11 Neue verpflichtet. Absolute Leistungsträger wie Yannick Stark oder auch Sven Sökler verließen den Verein. Leistungsträger und Talente aus der Regionalliga und der Region wurden verpflichtet. Bleibt abzuwarten wie sich die Mannschaft in der Liga nun zurecht findet. Auf eines können sich die Spieler aber verlassen.




Die Fans in Darmstadt. Sie blieben dem Verein auch in den schlechten Zeiten treu. Und nun, da das Abenteuer 3. Liga ansteht gibt es ein Run auf die Tickets. Bereits für das Heimspiel gegen Osnabrück rechnen die Verantwortlichen mit bis zu 10.000 Zuschauern. Bei gutem Wetter ist dies wohl er die Untergrenze. Der Heiner hat Lust auf die Lilien und auf die 3. Liga bekommen. Die letzten Heimspiele in der Rückrunde lassen erahnen was in Darmstadt möglich ist. Bis jetzt ließ sich die Mannschaft von der stimmungsvollen Kulisse anstecken. Hoffentlich bleibt es so. Die Fans sind bereit. Jetzt darf die Mannschaft nur nicht verkrampfen. Wenn sie an den technisch schönen Fußball der letzten Saison anklopft, ist der Mannschaft einiges zuzutrauen.


L E T   T H E   G A M E S    B E G I N


 

Interesse?

O-M-D-Mitglied werden?

Dann schreib uns eine Mail.

KLICK


Startseite


Galerie


Nostalgie &

Derbys


Videos


TalkTalk


Forum


Gästebuch


Links


Kontakt


Impressum

Old-Men-Darmstadt

Unterstützt die Pro-Regionalliga-Reform-2012



O-M-D


O-M-DGalerieuebersicht.html


O-M-DNostalgie_%26_Derbys.html


O-M-Dhttp://www.youtube.com/user/OldMenDarmstadt


O-M-Dhttp://www.flf-chat.de/Benutzer/chat.php?room=omd_pr


O-M-Dhttp://o-m-d.forenking.com/index.php


O-M-Dhttp://5987.my-gaestebuch.de/


O-M-DLinks.html


O-M-Dmailto:info@o-m-d.org?subject=Anfrage%20an%20die%20O-M-D


O-M-DImpressum.html

Nächstes Punktspiel des
SV Darmstadt 98:

Sa., 11.02.2012, 14 Uhr
Jahn Regensburg – SV Darmstadt 98

So., 19.02.2012, 14 Uhr
SV Darmstadt 98
– FC Rot-Weiß Erfurt

Sa., 25.02.2012, 14 Uhr
Wacker Burghausen – SV Darmstadt 98

So., 04.03.2012, 14 Uhr
SV Darmstadt 98
– 1. FC Saarbrücken

Sa., 10.03.2012, 14 Uhr
SC Preußen Münster – SV Darmstadt 98

Die Entfernungen unserer Gegner

in der 3. Liga


Kickers Offenbach - 41 km

SV Wehen-Wiesbaden - 47 km

SV Sandhausen - 64 km

1. FC Saarbrücken - 172 km

VfB Stuttgart II - 178 km

VfR Aalen - 250 km

RW Oberhausen - 259 km

1. FC Heidenheim - 271 km

RW Erfurt - 285 km

SC Preußen Münster - 305 km

FC Carl Zeiss Jena - 329 km

Jahn Regensburg - 338 km

Arminia Bielefeld - 345 km

VfL Osnabrück - 359 km

Chemnitzer FC - 424 km

Unterhaching - 425 km

Werder Bremen II - 474 km

Wacker Burghausen - 504 km

SV Babelsberg - 553 km

Old-Men-Darmstadt ist Partner von